In the Type to be…

Juni 14, 2012 in Daily Abgefahrenes, Design, Lifestyle, Printmedien

… 1. 2. 3. … some good advices for creatives and creativity…

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Ein Plädoyer fürs Tagträumen von Rüdiger Barth

Januar 11, 2012 in Daily Abgefahrenes, Literatur, Reisen, Sport, Thoughts and Foughts, Trends, Wissenschaft

… Dank an Sascha Weyermann für diesen interessanten Beitrag zum Thema Arbeit, Freizeit, Leistungsdruck, allgemein unsere Lebenszeit und was wir aus ihr machen und damit anfangen.

 

Viele von uns hängen sich mit einer solchen Leidenschaft in ihren Job, dass sie gar nicht mehr wissen, wie sich Erholung anfühlt, wie stiller Genuss. Sie denken, sie seien frei wie nie, dabei sitzen sie in der FALLE DER MODERNE.

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Von RÜDIGER BARTH

Die Falle ist raffiniert. Wer Menschen dazu  bringen wolle, ein Schiff zu bauen, sagte der Schriftsteller Antonie de Saint Exupery, der gebe ihnen nicht etwa den Befehl, Bäume zu fällen, und drücke ihnen Säge und Hammer in die Hand. Der lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.

Und da sind wir nun, auf unserem weiten, endlosen Meer. Wir sind stolz auf das Schiff, das wir bauten, auch wenn es kein Segler geworden ist, sondern eine Galeere. Den Takt der Trommel hören nur wir, wir lächeln dazu, denn das Rudern macht Spaß, und wir kommen gut voran.

„Wir?” Wir. Vielen geht es so -nicht alle gestehen es sich ein. Es ist die Sehnsucht, die uns weiter rüdem lässt. Die Sehnsucht nach einem Glück, von dem wir in lichten Momenten ahnen, dass es uns nie erfüllen wird. Es gibt kein Joch mehr wie in früheren Zeiten, keiner zwingt uns, uns bis zum Anschlag zu verausgaben. Es gibt nur die eigene Erwartung, so gut zu sein wie möglich. Nur den begründeten Verdacht, ersetzbar zu sein. Nur das Dauerfeuer der Kollegen und unseren Ehrgeiz.
Sehnsucht ist ein starker Antrieb. Psychologen sprechen von „intrinsischer Motivation”, die sich speist aus der Lust an Herausforderungen. Trainer im Profisport suchen gezielt Athleten, die dieses innere Feuer haben, die von sich aus anstreben, Grenzen zu überwinden, die ihnen gesetzt scheinen. Solche Menschen brauchen keine Peitsche und kein Preisgeld, die brauchen nur ab und zu ein Lob.

Die Arbeitgeber des 21. Jahrhunderts lieben das. Kluge Chefs vertrauen ihren Mitarbeitern keine Stempelkarte mehr an, sondern Verantwortung. Sie wissen, dass sie uns nur ein Höchstmaß an Freiheit gewähren müssen, um uns zur höchsten Leistung anzuspornen. Genug Zwang üben schon die anderen freien Geister aus. Überall Menschen, die in der U-Bahn Deals abschließen, die im Urlaub ihre Mails abrufen, die das Handy nachts neben dem Bett liegen haben. Smartphones haben keine Leine, aber sie sind die Ketten der neuen Zeit.
Was vor Jahren ein großes Versprechen schien, als reizvolles neues Lebensmodell, das Horizonte öffnen würde, ist Alltag: Die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben sind verwischt Statt von acht bis zum Feierabend um fünf Uhr im Büro zu sitzen, dürfen auch Angestellte von zu Hause aus arbeiten oder im Kaffee und am Strand Einfälle ausbrüten. Wir alle, die solche entgrenzten Jobs haben, fühlen uns unerhört frei, und wir rudern, rudern. Dabei merken wir gar nicht, was wir aufgeben.

Vor allem dies nicht: in welchen Mahlstrom wir hineinsteuern. Es geht um den Preis der Freiheit.
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rewind – reset – restart

Januar 2, 2012 in Daily Abgefahrenes, Musik, Thoughts and Foughts, Video

… tschüss 2011: du warst ein spannendes und anstrengendes jahr für mich. mit vielen veränderungen, vielen guten wie auch schlechten erfahrungen. hast mich mehr als nur ein lebensjahr gekostet, aber mir gleichwohl mehr als ein jahr vorsprung gegeben und mich in 2012 hineingestoßen. unsanft, aber erkenntnisreich.

… hallo 2012. du wirst das jahr auf das ich lange gewartet habe. vieles verspreche ich mir, weniges erwarte ich. außer von mir selbst. nichts wird mehr so laufen wie in den jahren zuvor. niemand wird mich mehr so begleiten wie in den jahren zuvor. alte zöpfe abgeschnitten, sehe ich dir mit offen armen entgegen und freue mich auf alles was da kommt.

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kult op kölsch – de fussbroichs

Oktober 21, 2011 in Kultur, TV

… wer kennt sie nicht, die einzig wahre reality-soap mit der einzig wahren annemie, ihrem mann fred und dem gemeinsamen sohn frank nebst freundin pia (danach heike und danach claudia). im august 1979 lief die erste sendung im wdr und präsentierte von da an das alltägliche leben der kölner familie um vater frank, vorarbeiter beim kölner kabelwerk felten & guilliaume, mutter annemie, sekretärin beim schulamt der stadt köln und sohn frank, zu anfangs noch betriebsschlosser im gleichen werk wie vaddi, der jedoch im laufe der staffeln des öfteren den job wechselt und sich wegen scheckbetrugs und dem handel mit anabolika vor gericht verantworten muss. eine ganz normale familie, wie man sie aus der nachbarschaft kennt.
und da die serie binnen kurzer zeit kultstatus erreichte, liegt es nur nahe die sendung nun wieder aufleben zu lassen und bei eins.festival erneut in seiner vollen unverblümten pracht auszustrahlen. ich freu’ mich. endlich wieder realsatire im tv.

DIE FUSSBROICH-SAGA
Am 19. Oktober 2011 zeigt Einsfestival “Die Fussbroich-Saga 1979-2004″. In 13 Kapiteln wird euch in einem Zusammenschnitt ein “historischer” Überblick über das einzigartig dokumentierte Leben der Arbeiterfamilie aus Köln gegeben. Darin wird man Fred wiedersehen, wie er sich über seinen ersten Mercedes freut oder sich über Kanzler Schröder aufregt und Annemie, wie sie frei nach dem fussbroichschen Lebensmotto “Hauptsache man sieht gut aus” die neuesten Produkte der Kosmetikbranche ausprobiert. Auch fliegen mal wieder die Fetzen zwischen Fred und Frank, weil der Sohnemann erneut die Freundin gewechselt hat und immer noch arbeitslos ist.

Termine
Mi 19.10. um 22.35 Uhr
Mi 19.10. um 02.00 Uhr
Do 20.10. um 16.15 Uhr
Fr 21.10. um 09.45 Uhr
Sa 22.10. um 16.05 Uhr
So 23.10. um 14.05 Uhr

DIE SERIE
Nicht genug: Die Lange Nacht der Fussbroichs und die Fussbroich-Saga bilden den Auftakt zur Ausstrahlung der gesamten Serie auf Einsfestival. Ab dem 26.10. zeigen wir wöchentlich eine Folge der Familienserie.

Ab Mi 26.10. um 23.30 Uhr.

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a day in the life of…

Oktober 14, 2011 in Design, Printmedien, Werbung

… a graphic designer. als ich noch selbständig war sah mein tagesablauf als freelancer ganz ähnlich aus. geregelte arbeitszeiten haben also schon auch was gutes.

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